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Das Lyrische Intermezzo

Ein Abend in Wort und Musik
mit Liedern von Robert Schumann und Gedichten von Heinrich Heine.

Schumanns „Dichterliebe“ in einem ganz neuen Blickwinkel
Das Lyrische Intermezzo ist ein spannender Mix aus Heinrich Heines zum Teil beißend ironischen und von Cornelius Obonya packend rezitierten Texten und Robert Schumanns traumschön bis romantisch verklärten Liedern der Dichterliebe – ergänzt durch weitere Heine-Vertonungen und interpretiert von Klemens Sander (Bariton) und Uta Sander (Klavier). Die Kombination von Heines Gedichten und Schumanns Liedern lässt das Lyrische Intermezzo zu einem fesselnden Gesamterlebnis werden: Es ist ein echtes Abenteuer, sich auf die völlig neue Geschichte einzulassen, die sich dadurch ergibt!

Erstaufführung im Wiener Musikverein
2014 stellten Klemens Sander und Cornelius Obonya dieses außergewöhnliche Programm erstmals im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins der Öffentlichkeit vor. Auch in weiteren Konzerte, u.a. beim Oxford Lied Festival, honorierten Publikum und Kritik die gemeinsame Spurensuche in der deutschen Romantik mit Begeisterungsstürmen.

Fotos © Nancy Horowitz.
Für druckfähige Auflösung besuchen Sie bitte den Pressebereich.

Cornelius Obonya • Rezitation
Klemens Sander • Bariton
Uta Sander • Klavier

Cornelius Obonya

cornelius_soloCornelius Obonya, Cornelius Obonya, 1969 in Wien geboren, stammt aus einer Schauspielerfamilie. Seine Eltern sind Elisabeth Orth-Obonya und Hanns Obonya (gest. 1978), seine Großeltern mütterlicherseits waren Paula Wessely und Attila Hörbiger.

Im Alter von 17 Jahren ging Obonya ans Max-Reinhardt-Seminar, um Schauspiel zu studieren, verließ das Institut aber nach einem Jahr und lernte bei dem Kabarettisten Gerhard Bronner. Bronner gehörte zu den wichtigen Begegnungen in seinem Beruf, ebenso Emmy Werner, die ihn 1989 ans Wiener Volkstheater engagierte, und Andrea Breth.

Für seine erste Rolle am Volkstheater, Eugene in Neil Simons „Brighton Beach Memoirs“, wurde Cornelius Obonya 1989 mit dem Nachwuchspreis des Karl-Skraup-Preises ausgezeichnet, ein Jahr später erhielt er den O.-E.-Hasse- Preis. Mit Andrea Breth arbeitete er bereits während seines Engagements an der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz (1992–1999) zusammen, am Burgtheater folgten ab 2000 dann u. a. Edward Bonds „Die See“ (Hollarcut), Lessings „Emilia Galotti“ (Pirro), Schillers „Don Carlos“ (Domingo), Tschechows „Der Kirschgarten“ (Trofimow), Tennessee Williams’ „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ (Gooper) und Lessings „Minna von Barnhelm“ (Paul Werner). In Andrea Breths Inszenierung von Schnitz- lers „Das weite Land“ gab er 2002 in der Rolle des Paul Kreindl sein Debüt bei den Salzburger Festspielen. Ebendort war 2012 er als „Monsieur Jourdain“ in „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss zu sehen.

Am Burgtheater spielte Cornelius Obonya auch unter der Regie von Peter Zadek, Sven-Eric Bechtolf, Karin Beier, Carolin Pienkos, Anselm Weber, Stefan Bachmann und Falk Richter. In der Spielzeit 2011/12 stand er dort als Caligula in Albert Camus’ gleichnamigen Stück (Regie: Jan Lauwers) auf der Bühne.

Weitere Bühnenengagements Cornelius Obonyas umfassten Auftritte am Theater in der Josefstadt (hier spielte er 2009/10 den Lehrer in der Dramenfassung von Horváths „Jugend ohne Gott“) und im Ronacher, wo er 2008/09 im Mel-Brooks-Musical „The Producers“ zu sehen war, mit dem er auch im Berliner Admiralspalast gastierte. Große Erfolge feierte er in der Saison 2010/11 mit dem Soloprogramm „Cordoba – das Rückspiel“ (Autoren: Florian Scheuba und Rupert Henning) am Rabenhof Theater in Wien. Dafür erhielt er den „Salzburger Stier 2010“ und eine Nominie- rung für den „Spezialpreis des Nestroy-Preises 2010“. Im gleichen Jahr wurde er „Schauspieler des Jahres“ von Ö1, des Österreichischen Rundfunks. Danach spielt er in der Saison 2011/12 wieder am Burgtheater, „Caligula“ von Albert Camus, in der Regie von Jan Lauwers und den „Menschenfeind“ in „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“ von Ferdinand Raimund in der Regie von Michael Schachermaier.

In den Jahren 2012 und 2013 begann seine Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Walfischgasse, wo er als „ Andrew Wyke“ in“Revanche“ von Anthony Shaffer an der Seite von Rupert Henning zu sehen war. Regie führte Carolin Pienkos. Sie inszenierte auch die Uraufführung von „C(r)sah“, geschrieben von Rupert Henning, „Leroy Brooks“ war hier seine Rolle. Von 2013 – 2016 war Cornelius Obonya als Jedermann bei den Salzburger Festspielen zu erleben.

Auf der Kinoleinwand war Cornelius Obonya zuletzt als „Konrad“ in „Die Trapp Familie-ein Leben für die Musik“ zu sehen. Er wirkte auch in zahlreichen TV-Produktionen mit, u.a. in den Krimi-Serien „Tatort“ und „CopStories“, „Nacht- schicht“ von Lars Becker sowie in TV-Filmen wie „Polt“ oder „Die Hebamme“.

klemens_soloKlemens Sander

wurde als Preisträger des „Richard Tauber Prize“, des Internationalen Schumann Wettbewerbs Zwickau und des Internationalen Gesangswettbewerbs S’Hertogenbosch vielfach für seinen hingebungsvollen Zugang zum klassischen Lied ausgezeichnet. Einladungen als Konzertsolist und Liedinterpret führten Klemens Sander u.a. in den Wiener Musikverein und ins Konzerthaus, zu den Salzburger Festspielen, zum Kammermusikfest Locken- haus, zum Schleswig-Holstein Musik Festival, zum Oxford Lieder Festival, ins Gewandhaus Leipzig, in die Berliner Philharmonie, in die Laeisz Halle Ham- burg, in die Londoner Wigmore Hall, in die Philharmonie de Paris oder in die Suntory Hall Tokio.

Seine Opernlaufbahn führte den vielseitigen Künstler u.a. an die Volksoper
Wien, das Theater an der Wien, ans New National Theatre Tokio, an die Opéra
de Dijon, an die Oper Leipzig, an die Neue Oper Wien und an das Badische
Staatstheater Karlsruhe, wo er in verschiedenen großen Rollen seines Fachs zu hören war (u.a. Onegin, Papageno, Don Giovanni, Belcore, Silvio, Marcello, Graf Almaviva, Harlekin, Falke, Donner, Escamillo).
Auch als Interpret zeitgenössischer Opernliteratur hat sich Klemens Sander in kürzester Zeit einen Namen gemacht. Bei der vielbeachteten Österreichischen Erstaufführung von Manfred Trojahns Orest an der Neuen Oper Wien feierte er einen großen Erfolg mit seiner eindringlichen Interpretation der Titelpartie sowie in Kreneks Pallas Athene weint in der Rolle des Sokrates.
Bisherige Zusammenarbeit verband ihn unter anderem mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Kent Nagano, H.K. Gruber, Christophe Rousset, Bertrand de Billy, Jérémie Rhorer, René Jacobs, Helmuth Rilling, Andrés Orozco-Estrada, Stefan Vladar, Thomas Dausgaard und Georges Prêtre.
Von Klemens Sander sind diverse CDs erschienen (Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen, Beethoven: IX. Symphonie, Fauré: Requiem, Händel: Judas Maccabaeus, Verdi: Requiem, Bach: Kantate Ich habe genug). 2013 hat er gemeinsam mit dem Pianisten Justus Zeyen sein Debüt-Soloalbum mit Schuberts Schwanengesang und den Seidl Liedern op. 105 veröffentlicht. 2016 erschien eine weitere CD mit Schuberts Die schöne Müllerin, die mit dem Supersonic Award ausgezeichnet und für die International Classical Music Awards nominiert wurde.

_DSC5184-webUta Sander

studierte Klavier und Liedbegleitung am Mozarteum Salzburg bei Karl-Heinz Kämmerling, Hartmut Höll, Imre Rohmann und Rolf Plagge. Im Anschluss absolvierte sie ein Masterstudium im Fach Kulturmanagement an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Beide Studien beendete sie mit Auszeichnung.

Künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen, u.a. bei John O‘Conor im Rahmen der Beethovenkurse der Wilhelm Kempff Kulturstiftung in Positano sowie bei Hartmut Höll und Mitsuko Shirai im Rahmen der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart.

Liederabende in Deutschland, Italien, Österreich, Finnland und Südamerika mit dem Bariton Klemens Sander, Recitals und Konzerte als Solistin mit verschiedenen Orchestern sowie diverse Radio- und TV-Aufnahmen (u.a. für den NDR und ORF) runden ihre künstlerische Laufbahn ab.

Daneben ist Uta Sander als Kulturmanagerin tätig. Sie arbeitete u.a. für das Schleswig Holstein Musik Festival, die Bregenzer Festspiele, die Wilhelm Kempff Kulturstiftung, für Radio Österreich 1, für das Herbert von Karajan Centrum Wien und für die Bundestheater-Holding Wien. Seit 2012 ist sie Mitglied der Direktion der Wiener Staatsoper.

Gesamtdauer: ca. 70 Min.

Prolog

1. Im wunderschönen Monat Mai *
2. Aus meinen Tränen sprießen
3. Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne
4. Wenn ich in deine Augen seh‘

5. Dein Angesicht so lieb und schön
6. Lehn deine Wang‘ an meine Wang‘
7. Ich will meine Seele tauchen
8. Es stehen unbeweglich
9. Auf Flügeln des Gesanges
10. Die Lotosblume ängstigt
11. Im Rhein, im schönen Strome
12. Du liebst mich nicht, du liebst mich nicht
13. O schwöre nicht und küsse nur
14. Auf meiner Herzliebsten Äugelein
15. Die Welt ist dumm, die Welt ist blind
16. Liebste, sollst mir heute sagen
17. Wie die Wellenschaumgeborene
18. Ich grolle nicht
19. Ja, du bist elend, und ich grolle nicht
20. Das ist ein Flöten und Geigen
21. So hast du ganz und gar vergessen
22. Und wüßten‘s die Blumen, die kleinen
23. Warum sind denn die Rosen so blaß

24. Sie haben dir viel erzählet
25. Die Linde blühte, die Nachtigall sang
26. Wir haben viel füreinander gefühlt
27. Du bliebest mir treu am längsten
28. Die Erde war so lange geizig
29. Und als ich so lange, so lange gesäumt
30. Die blauen Veilchen der Äugelein
31. Die Welt ist so schön und der Himmel so blau
32. Mein süßes Lieb, wenn du im Grab
33. Ein Fichtenbaum steht einsam
34. Ach, wenn ich nur der Schemel wär
35. Seit die Liebste war entfernt
36. Aus meinen großen Schmerzen
37. Philister in Sonntagsröcklein
38. Manch‘ Bild vergess‘ner Zeiten
39. Ein Jüngling liebt ein Mädchen
40. Hör‘ ich das Liedchen klingen
41. Mir träumte von einem Königskind
42. Mein Liebchen, wir saßen beisammen
43. Aus alten Märchen winkt es
44. Ich hab dich geliebet und liebe dich noch!
45. Am leuchtenden Sommermorgen
46. Es leuchtet meine Liebe
47. Sie haben mich gequälet

48. Es liegt der heiße Sommer
49. Wenn zwei von einander scheiden
50. Sie saßen und tranken am Teetisch
51. Vergiftet sind meine Lieder
52. Mir träumte wieder der alte Traum
53. Ich steh auf des Berges Spitze
54. Mein Wagen rollet langsam
55. Ich hab‘ im Traum geweinet
56. Allnächtlich im Traume seh‘ ich dich
57. Das ist ein Brausen und Heulen
58. Der Herbstwind rüttelt die Bäume
59. Es fällt ein Stern herunter
60. Der Traumgott bracht mich in ein Riesenschloß
61. Die Mitternacht war kalt und stumm
62. Am Kreuzweg wird begraben
63. Wo ich bin, mich rings umdunkelt
64. Nacht lag auf meinen Augen
65. Die alten, bösen Lieder

* die kursiv hervorgehobenen Gedichte aus Heinrich Heines „Lyrischem Intermezzo“ werden in Robert Schumanns Vertonung vorgetragen.

Flyer

Das Lyrische Intermezzo (Projektbeschreibung, Biographien)
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Fotos

© Nancy Horowitz
Honorarfrei verwendbar bei Nennung des Fotocredits.

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