Newsletter abonnieren
 

Schwanengesang

SCHWANENGESANG

Schuberts letzte Lieder nach Gedichten von Heine und Rellstab wurden nicht vom Komponisten selbst, sondern posthum von seinem Verleger Tobias Haslinger in einem Opus zum „Schwanengesang” vereint. Klemens Sander und sein Klavierpartner Justus Zeyen präsentieren die Heine-Lieder des „Schwanengesangs” in der Abfolge der entsprechenden Gedichte aus Heines „Buch der Lieder”. Ergänzt durch die Lieder op. 105 nach Gedichten von Johann Gabriel Seidl, die ebenfalls in Schuberts letzten Lebensjahren entstanden sind, entsteht ein Liedzyklus von enormer Intensität.

Die CD “Schwanengesang” ist 2013 bei Preiser Records Vienna erschienen.

» Folder ansehen

Mehr Informationen zur CD: www.schwanengesang.info

CD kaufen

Krone Steiermark

M. Gassner | 5. August 2013

[…] Sander steht eher in der Tradition der Sänger, die Schubert ganz von Innen zum Leuchten bringen möchten. Intim und feinfühlig singt er die 13 Lieder, denen noch vier Stücke nach Texten von Johann Gabriel Seidl beigegeben sind. Der extrem wortdeutlich singende Sander rückt das Resignative, das Tragische dieser Stücke in den Vordergrund. Auf “Das Fischermädchen” fällt ein melancholischer Schatten, im “Ständchen” klingt nur wenig Hoffnung mit, der “Doppelgänger” ist mit tiefer Erschütterung gestaltet. Sander liefert eine große Talentprobe ab, dem hoffentlich auch noch eine “Winterreise” und eine “Schöne Müllerin” folgen. Diese Musik kann man ja nicht oft genug hören.
Tadellos fällt die Klavierbegleitung von Justus Zeyen aus, der versiert und mit viel Erfahrung gestaltetm, sich aber niemans in den Vordergrund drängt. (Bewertung: 3,5 von 4 Sternen)


Oberösterreichische Nachrichten
12. Juli 2013

Fesselnd. Es ist selten, dass eine CD von Beginn an fesselt. Die Musik ist erstklassig – Schuberts ‘Schwanengesang‘ –, aber auch die Interpretation ist außerordentlich. Der Bariton Klemens Sander, ehemaliger Florianer Sängerknabe, gestaltet den Zyklus nicht bloß mit samtweicher, flexibler Stimme, sondern versteht es, den Text intelligent umzusetzen und so aus jedem Lied einen eigenen Kosmos an Dramatik und Poesie zu schaffen. Kongenialer Partner dabei Justus Zeyen am Klavier. (6-Sterne-Bewertung)


Weltbild.at
Eleonore F. | 24.6.2013

Eine wunderbare Aufnahme der letzten Lieder Franz Schuberts. Der Fokus liegt nicht – wie so oft – auf Stimmaktrobatik und Selbstdarstellung: Sander und Zeyen lassen Schubert zu Wort kommen und vertrauen auf die Aussagekraft der Musik und der Texte. Ein “pures” Schubert-Vergnügen, gepaart mit außerordentlicher Musikalität und einer wunderschön geführten Stimme. Auch die Kombination mit den Seidl-Liedern op. 105 ist äußerst gelungen. Unbedingt anhören! (Bewertung: 5 von 5 Sternen)


Kurier
Peter Jarolin | 16. Juni 2013

Eine der erfreulichsten Überraschungen: Der junge österreichische Bariton Klemens Sander interpretiert Schuberts ‘Schwanengesang’. Eine tief berührende Einspielung. Am Klavier: Justus Zeyen


Wiener Zeitung
Daniel Wagner | 23. Mai 2013

Neues vom Liederfürsten
Ein heimisches Solodebüt. Der junge Bariton Klemens Sander, aus Oberösterreich stammend, aktuell in der Hauptstadt wirkend, widmet sich in Begleitung des deutschen Pianisten Justus Zeyen dem Wienerischen Liederfürsten.

Franz Schuberts “Schwanengesang” D 957 mag erst posthum zum Zyklus geworden sein, in vorliegender Interpretation begegnen die 14 Liedperlen den Hörern wie aus einem Guss. Hoffnungsfroh ergießt sich noch die “Liebesbotschaft”, viel Sentiment verströmt das “Ständchen”, schockierend erscheint “Der Doppelgänger”, die “Taubenpost” führt zum versöhnlichen Schluss.

Sander bereichert mit seinem angenehmen Timbre die Dichtungen eines Rellstab ebenso wie von Heine und Seidl. Zeyen bietet ihm als verständiger Kompagnon die nötige instrumentale Unterstützung – gleichberechtigt, wirkungsvoll, aber dem Gesang nie die Show stehlend. Vier weitere Seidl-Gedichte, zusammengefasst in Schuberts D 878 op. 105 (wunderschön: “Sehnsucht”) runden das Bild vom gefühlsintensiven Biedermeier-Komponisten ab. Wie innig und persönlich gelingt das gemeinsame Musizieren. Sehr hörenswert.

» zur Kritik


Die Presse
Dr. Wilhelm Sinkovicz | 16. Mai 2013

Franz Schuberts angeblich letzter Liederzyklus ist eine verlegerische Mystifikation. Doch lässt sich aus dem zusammengestoppelten „Schwanengesang“ Sinnvolles zaubern. Das beweisen der Wiener Bariton Klemens Sander und sein exzellenter Klavierpartner Justus Zeyen: Sie erweitern die Serie, in der auf sieben Rellstab-Vertonungen und die sechs höchst intensiven, harmonisch kühnen Heine-Lieder unvermittelt das versöhnliche Lied „Taubenpost“ folgt, um Vertonungen weiterer Texte von „Taubenpost“-Dichter Seidl. Das sichert der CD Ausgewogenheit. Sander singt innig, vereint bewundernswerte Textverständlichkeit und subtile Phrasierung.

» zur Kritik


Radio Österreich 1
Mirjam Jessa | 8. Mai 2013

Von Mensch zu Mensch
Klemens Sanders ergreifende Schubert-Lieder

Der österreichische Bariton Klemens Sander hat zusammen mit Justus Zeyen ein Schubert-Album aufgenommen, das in jeder Hinsicht überzeugt. Die Zusammenstellung ist klug durchdacht und stellt neue Zusammenhänge her. Pianist und Sänger harmonieren so sehr, dass sie wie mit einem Kopf und einem Herzen musizieren. Und schließlich bewegen sie sich konzentriert und mühelos auf dem Königsweg der Liedinterpretation, jenem schmalen Grat zwischen Zuviel und Zuwenig, der dazu führt, dass man diesem Album von der ersten “Liebesbotschaft” bis zur letzten “Sehnsucht” gebannt lauscht. Jedes Wort ist verständlich, jedes Wort ist gedacht.
Sanders intelligente behutsame Stimmführung, sein dunkles warmes Timbre und Zeyens unaufdringliche, aber stets präsente Begleitung, ihr lebendiger Dialog – da fällt einem der Schluss von “Casablanca” ein: “Louis, ich glaube, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.”

» zur Kritik


Tamino Klassikforum
www.tamino-klassikforum.de | Alfred Schmidt | 28. April 2013

Preiser setzt den eingeschlagenen Weg der Neuaufnahmen konsequent fort – mit einer – wie ich meine – besonders gelungenen Aufnahme von Schuberts “Schwanengesang” plus 4 zusätzlichen Liedern mit Texten von Seidl. Der österreichische Bariton Klemens Sander ist ein echter Glücksfall für Preiser und für Freunde des Liedgesanges. Eine Stimme in die ich mich sofort verliebt habe. Der Pianist und versierte Liedbegleiter Justus Zeyen arbeitet seit einigen Jahren mit ihm zusammen. Beide Künstler wurden in der Vergangenheit mit diversen Preisen ausgezeichnet.


Falter Wien 16/2013
Miriam Damev | 17. April 2013

In der Schlichtheit liegen oft die Momente tiefster Empfindung. Genau das ist wohl eines der großen Geheimnisse von Franz Schuberts Musik. Dem Meister des Lieds begegnen Klemens Sander und sein Begleiter Justus Zeyen auf ihre eigene, sehr empfindsame Art, lyrisch und subtil. Ihr Schwanengesang berührt, weil sie für die abrupten Stimmungswechsel zwischen Freude und Leid, zwischen Leben und Tod, Hell und Dunkel stets die richtige Klangfarbe und das richtige Tempo finden. Eine abenteuerliche Reise in die Abgründe der menschlichen Seele.

» zur Kritik