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Biographie | Klemens Sander
Willkommen auf der Website von Klemens Sander | Bariton
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Biographie

sander2016

Der gebürtige Oberösterreicher und ehemalige St. Florianer Sängerknabe erhielt seine Gesangsausbildung in Wien bei Helena Lazarska und Robert Holl. Seine vielseitige künstlerische Laufbahn führte ihn u.a. an die Volksoper Wien, das Theater an der Wien, ans New National Theatre Tokio, das Grand Theatre Luxembourg, an die Opéra de Dijon, an die Oper Chemnitz, an die Oper Leipzig, an die Neue Oper Wien und an das Badische Staatstheater Karlsruhe, wo er in verschiedenen großen Rollen seines Fachs zu hören war (u.a. Onegin, Papageno, Don Giovanni, Belcore, Silvio, Marcello, Graf Almaviva, Harlekin, Falke, Donner, Escamillo).

Auch als Interpret zeitgenössischer Opernliteratur hat sich Klemens Sander in kürzester Zeit einen Namen gemacht. Bei der vielbeachteten Österreichischen Erstaufführung von Manfred Trojahns Orest an der Neuen Oper Wien feierte er einen großen Erfolg mit seiner eindringlichen Interpretation der Titelpartie. An der Neuen Oper Wien war er auch als Sokrates in Kreneks Pallas Athene weint zu erleben.

Einladungen als Konzertsolist und Liedinterpret führten Klemens Sander u.a. in den Wiener Musikverein und ins Konzerthaus, zu den Salzburger Festspielen, zum Musik Festival Grafenegg, zum Kammermusikfest Lockenhaus, zum Schleswig-Holstein Musik Festival, zum Oxford Lieder Festival, ins Gewandhaus Leipzig, in die Berliner und in die Pariser Philharmonie, in die Laeisz Halle Hamburg, in die Philharmonie St. Petersburg, zum Beethovenfest Warschau, zu den Wiener Festwochen, in die Suntory Hall Tokio und in die Londoner Wigmore Hall.

Bisherige Zusammenarbeit verband ihn unter anderem mit Dirigenten wie Kirill Petrenko, Kent Nagano, Christophe Rousset, H.K. Gruber, Jérémie Rhorer, René Jacobs, Helmuth Rilling, Bertrand de Billy, Andrés Orozco-Estrada, Stefan Vladar, Thomas Dausgaard und Georges Prêtre.

Als Gewinner des „Richard Tauber Prize“ (Wigmore Hall London) sowie als Preisträger des Internationalen Schumann Wettbewerbs Zwickau und des Internationalen Gesangs-wettbewerbs S’Hertogenbosch wurde er vielfach für seinen hingebungsvollen Zugang zum Liedgesang ausgezeichnet.

Von Klemens Sander sind diverse CDs erschienen (Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen, Beethoven: IX. Symphonie, Fauré: Requiem, Händel: Judas Maccabaeus, Verdi: Requiem, Bach: Kantate Ich habe genug). 2013 veröffentlichte er sein Debüt-Soloalbum mit Schuberts Schwanengesang und den Seidl Liedern op. 105 (Klavier: Justus Zeyen).
2016 erschien seine CD mit Schuberts Die schöne Müllerin, die ein euphorisches Presseecho hervorrief und auch für das Lufthansa Bordprogramm ausgewählt wurde. Die schöne Müllerin wurde zudem mit dem Supersonic Award des Fachmagazins „Pizzicato“ ausgezeichnet und für die International Classical Music Awards 2017 nominiert.
Sein 2017 erschienenes Album Das Lyrische Intermezzo (gemeinsam mit dem Schauspieler Cornelius Obonya) wurde mit dem Bank Austria Kunstpreis ausgezeichnet.

Verpflichtungen der Saison 2018/2019 beinhalten unter anderem Papageno in Mozarts Zauberflöte unter Regie von Romeo Castellucci und unter der musikalischen Leitung von Eivind Gullberg Jensen an der Opéra de Lille sowie diverse Liederabende, u.a. mit einer neuen Bearbeitung von Schuberts Winterreise für Streichtrio und Bariton gemeinsam mit Mitgliedern der Camerata Salzburg. Neben seiner aktiven künstlerischen Laufbahn unterrichtet Klemens Sander Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Saison 2018/2019

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